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Artikel vom: 11.11.2011

Elektromotoren

Wassersport genießen und Natur erleben – diese beiden Dinge gehören wohl untrennbar zusammen. So wird auch auf dem Wasser die Suche nach alternativen, umweltfreundlichen Antrieben intensiviert. Seit circa 3 Jahren verstärkt sich der Hype auf diese Antriebe merklich. Ob Außenborder, Sportboote oder große Verdränger – die Hersteller sind umweltfreundlich und zukunftsorientiert. Die offensichtlichen Vorteile von Elektroantrieben liegen auf der Hand. Sie sind zu allererst einmal …..leise. Sie schonen fossile Brennstoffe, produzieren vor Ort keine Abgase und die notwendige Energie kann unterschiedlich erzeugt werden. Das größte Problem, das Elektroantriebe heute noch mit sich bringen, ist die Energiespeicherung. Die benötigten Batteriebänke sind voluminös, kostenintensiv und in ihrer Kapazität bei allen Entwicklungsschüben immer noch sehr ausbaufähig. Gerade bei großen Yachten und längeren Touren, an denen man nicht jeden Abend die elektrische Landleine ausbringen kann, ist eine intelligente Kombination aus Stromerzeugung und Speicherung gefragt. Ein Lösungsansatz sind dieselelektrische Antriebe. Das bedeutet, daß neben den Elektroantrieben und den Batterien auch ein Generator an Bord ist, der die Batterien mit Strom versorgt. Eine Testfahrt mit einem Binnenschiff ergab im Vergleich bei identischer Strecke so einen Verbrauchsvorteil von 27 %. Alternative Antriebe sind also auch auf dem Wasser auf dem Vormarsch. Flüsterleise werden sie Seen und Flüsse erobern und damit einen hohen Mehrwert für Wassersportler und für Erholungssuchende an Land bringen.
Quelle: AQUA - Das Wassersportmagazin
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